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Magi­sches Dreieck: Kosten – Zeit – Qualität — 7 Kommentare

  1. Dieser Beitrag ist der meist gele­sene und geteilte Beitrag und das unun­ter­bro­chen seit vielen Monaten. Recht herz­li­chen Dank dafür. Aber leider kein einziger Kommentar! 

    Liebe Leserin, lieber Leser, viel­leicht finden Sie die Zeit und Muße, ein Kommentar zu hinter­lassen: Was gefällt Ihnen? Was vermissen Sie? Deckt sich meine Beob­ach­tung mit Ihren Erfah­rungen? Über welches Thema möchten Sie mehr wissen? … 

    Vielen Dank im Voraus. Kourosh Ghaf­fari

  2. Es gibt zwei Gründe, warum der Artikel nicht kommen­tiert wird.
    Zum einen beschreibt der Artikel voll­ständig und umfas­send das Dreieck und dem kann man sehr wenig hinzu­fügen.
    Zum anderen ist die »Geil ist geil« Menta­lität auch so sehr in vielen Unter­nehmen verin­ner­licht worden, so dass die hier berech­tigten Fragen sich oft gar nicht mehr stellen, leider.

    • Danke Ihnen für Ihr Feed­back. Darf ich fragen, was Sie damit genau meinen/ welchen Kontext Sie dabei vor Augen haben? 

      Zum anderen ist die „Geil ist geil” Menta­lität auch so sehr in vielen Unter­nehmen verin­ner­licht worden, so dass die hier berech­tigten Fragen sich oft gar nicht mehr stellen

  3. Z.B. der Punkt 1) »Dadurch sind wir in der Lage, höhere Preise durch­zu­setzen.«
    Wenn man von Waren oder Marken die als »Status­symbol« ange­sehen werden absieht, fällt jeden Hersteller und erst recht jeden Dienst­leister schwer höhere Preise durch­zu­setzen. Die Geiz ist geil Menta­lität, läßt hier oft keinen Spiel­raum wenn der Einkauf eines Unter­neh­mens von dem Pfad der reinen wirt­schaft­li­chen Betrach­tungs­weise abwei­chen möchte.

    Sicher­lich möchte man z.B. eine Dienst­leister mit besten Refe­renzen aber bitte nur dann wenn er auch das güns­tigste Angebot unter­breitet.

    • Ja, ein guter Punkt. M.E. steht und fällt alles mit der Frage: Habe ich wirk­lich ein Allein­stel­lungs­merkmal, für das ich einen höheren Preis verlangen könnte?

      Zunächst ist anzu­merken, dass das Selbst­bild und die Wirk­lich­keit sehr stark ausein­ander driften können. Auf Stel­len­suche hatte ich mal die Gele­gen­heit, für die gleiche Ziel­gruppe bei 5 Groß­banken vorzu­spre­chen. Allen habe ich die Frage gestellt: Was ist Ihr USP bei dieser Ziel­gruppe? Sie haben exakt die glei­chen Produkte und Dienst­leis­tungen aufge­zählt!

      Wenn man tatsäch­lich ein USP hat, das von Kunden als solches wahr­ge­nommen wird, dann braucht man eine andere rare Qualität: Mut! Die Angst, Kunden und Umsatz zu verlieren, wenn man nicht im Preis nach­gibt, ist riesig.

  4. Ein »guter« Verkäufer erreicht auch bei unscharfen Ziel­gruppen-USPs mit kunden­spe­zi­fisch heraus­ge­ar­beiten USPs den Kauf.
    Denn m.E.n. bedarf es einer genauen Kunden-Ergrün­dung, welche genauen Vorteile/Nutzen gerade dieser eine Kunde gerade jetzt benö­tigt. Morgen kann schon wieder alles anders sein…
    Daher ist ein Preis­nach­lass m.E. zwar möglich, aber dann verbunden mit einer Leis­tungs­re­du­zie­rung, die für den Kunden gerade unre­le­vant ist oder einem Zusatz­ver­kauf auf anderer Ebene (z.B. Rahmen­ver­trag, Empfeh­lungs­gabe, Anhe­bung zum Stan­dard­lie­fe­ranten, etc.).

    • Vielen Dank für den wich­tigen Hinweis. Das ist in der Tat so, dass »gute« Verkäufer genau das beherr­schen. Die Frage ist jedoch in diesem Zusam­men­hang: Ist es aus Gesamt­un­ter­neh­mens­sicht wirk­lich positiv, dass diese Verkäufer so vorgehen? Und meine Antwort: Ganz eindeutig nein! 

      Denn ist die Aufmerk­sam­keit allein auf den Absatz/Umsatz gerichtet, ist das Risiko sehr groß, dass man sich »falsche« Kunden einkauft, die nicht zum Unter­nehmen und seine Prozesse passen und diese insbe­son­dere in der Auftrags­ab­wick­lung aufhalten. 

      Falls Sie Inter­esse auf diese Sichtweise/Thematik haben, empfehle ich den folgenden Beitrag:
      »Kunden­ma­nagement: Erkennen Sie falsche Kunden?«

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