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Magi­sches Drei­eck: Kos­ten – Zeit – Qua­li­tät — 9 Kommentare

  1. Die­ser Bei­trag ist der meist gele­sene und geteilte Bei­trag und das unun­ter­bro­chen seit vie­len Mona­ten. Recht herz­li­chen Dank dafür. Aber lei­der kein ein­zi­ger Kom­men­tar!

    Liebe Lese­rin, lie­ber Leser, viel­leicht fin­den Sie die Zeit und Muße, ein Kom­men­tar zu hin­ter­las­sen: Was gefällt Ihnen? Was ver­mis­sen Sie? Deckt sich meine Beob­ach­tung mit Ihren Erfah­run­gen? Über wel­ches Thema möch­ten Sie mehr wis­sen? …

    Vie­len Dank im Vor­aus. Kou­rosh Ghaf­fari

  2. Es gibt zwei Gründe, warum der Arti­kel nicht kom­men­tiert wird.
    Zum einen beschreibt der Arti­kel voll­stän­dig und umfas­send das Drei­eck und dem kann man sehr wenig hin­zu­fü­gen.
    Zum ande­ren ist die »Geil ist geil« Men­ta­li­tät auch so sehr in vie­len Unter­neh­men ver­in­ner­licht wor­den, so dass die hier berech­tig­ten Fra­gen sich oft gar nicht mehr stel­len, lei­der.

    • Danke Ihnen für Ihr Feed­back. Darf ich fra­gen, was Sie damit genau meinen/​ wel­chen Kon­text Sie dabei vor Augen haben?

      Zum ande­ren ist die „Geil ist geil” Menta­lität auch so sehr in vie­len Unter­nehmen verin­ner­licht wor­den, so dass die hier berech­tigten Fra­gen sich oft gar nicht mehr stel­len

  3. Z.B. der Punkt 1) »Dadurch sind wir in der Lage, höhere Preise durch­zu­set­zen.«
    Wenn man von Waren oder Mar­ken die als »Sta­tus­sym­bol« ange­se­hen wer­den absieht, fällt jeden Her­stel­ler und erst recht jeden Dienst­leis­ter schwer höhere Preise durch­zu­set­zen. Die Geiz ist geil Men­ta­li­tät, läßt hier oft kei­nen Spiel­raum wenn der Ein­kauf eines Unter­neh­mens von dem Pfad der rei­nen wirt­schaft­li­chen Betrach­tungs­weise abwei­chen möchte.

    Sicher­lich möchte man z.B. eine Dienst­leis­ter mit bes­ten Refe­ren­zen aber bitte nur dann wenn er auch das güns­tigste Ange­bot unter­brei­tet.

    • Ja, ein guter Punkt. M.E. steht und fällt alles mit der Frage: Habe ich wirk­lich ein Allein­stel­lungs­merk­mal, für das ich einen höhe­ren Preis ver­lan­gen könnte?

      Zunächst ist anzu­mer­ken, dass das Selbst­bild und die Wirk­lich­keit sehr stark aus­ein­an­der drif­ten kön­nen. Auf Stel­len­su­che hatte ich mal die Gele­gen­heit, für die glei­che Ziel­gruppe bei 5 Groß­ban­ken vor­zu­spre­chen. Allen habe ich die Frage gestellt: Was ist Ihr USP bei die­ser Ziel­gruppe? Sie haben exakt die glei­chen Pro­dukte und Dienst­leis­tun­gen auf­ge­zählt!

      Wenn man tat­säch­lich ein USP hat, das von Kun­den als sol­ches wahr­ge­nom­men wird, dann braucht man eine andere rare Qua­li­tät: Mut! Die Angst, Kun­den und Umsatz zu ver­lie­ren, wenn man nicht im Preis nach­gibt, ist rie­sig.

  4. Ein »guter« Ver­käu­fer erreicht auch bei unschar­fen Ziel­grup­pen-USPs mit kun­den­spe­zi­fisch her­aus­ge­ar­bei­ten USPs den Kauf.
    Denn m.E.n. bedarf es einer genauen Kun­den-Ergrün­dung, wel­che genauen Vorteile/​Nutzen gerade die­ser eine Kunde gerade jetzt benö­tigt. Mor­gen kann schon wie­der alles anders sein…
    Daher ist ein Preis­nach­lass m.E. zwar mög­lich, aber dann ver­bun­den mit einer Leis­tungs­re­du­zie­rung, die für den Kun­den gerade unre­le­vant ist oder einem Zusatz­ver­kauf auf ande­rer Ebene (z.B. Rah­men­ver­trag, Emp­feh­lungs­gabe, Anhe­bung zum Stan­dard­lie­fe­ran­ten, etc.).

    • Vie­len Dank für den wich­ti­gen Hin­weis. Das ist in der Tat so, dass »gute« Ver­käu­fer genau das beherr­schen. Die Frage ist jedoch in die­sem Zusam­men­hang: Ist es aus Gesamt­un­ter­neh­mens­sicht wirk­lich posi­tiv, dass diese Ver­käu­fer so vor­ge­hen? Und meine Ant­wort: Ganz ein­deu­tig nein!

      Denn ist die Auf­merk­sam­keit allein auf den Absatz/​Umsatz gerich­tet, ist das Risiko sehr groß, dass man sich »fal­sche« Kun­den ein­kauft, die nicht zum Unter­neh­men und seine Pro­zesse pas­sen und diese ins­be­son­dere in der Auf­trags­ab­wick­lung auf­hal­ten.

      Falls Sie Inter­esse auf diese Sichtweise/​Thematik haben, emp­fehle ich den fol­gen­den Bei­trag:
      »Kunden­ma­nagement: Erken­nen Sie fal­sche Kun­den?«

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