Philo­so­phie – wissendes Nicht­wissen

Ich glaube, dass man den Status Quo infrage stellen und neue Wege gehen sollte, um neue Antworten zu finden. Denn wenn man das tut, was man schon immer getan hat, wird man das bekommen, was man schon immer bekommen hat. 

Für eine erfolg­reiche Mitar­bei­ter­füh­rung reicht es nicht aus, fest­zu­legen, dass man gemeinsam von A nach B möchte. Sondern es ist notwendig, dass man sich einig ist, wofür man B errei­chen möchte. 

Ein Unter­nehmen ist ein komplexes Gebilde aus Wech­sel­wir­kungen. Eine Stagna­tion ist meist nur ein „Symptom“ und hat ihre Ursa­chen woan­ders. Jede Problem­lö­sung hat Fern­wir­kungen. Eine nach­hal­tige Lösung bedingt die Analyse der wahren Ursache und die Berück­sich­ti­gung der Fern- und Wech­sel­wir­kungen.

Ein Unter­nehmen ist ein Zusam­men­schluß aus Menschen mit all ihren Emotionen, Egoismen und Spleens.
Die rein analy­tisch-sach­liche Betrach­tung von Themen stellt somit eine Simpli­fi­zie­rung dar, die nicht zum gewünschten Erfolg führen wird:
Eine Lösung ohne Einbe­zie­hung des „Faktor Mensch“ ist schlicht vertane Zeit und Kosten.

Apropos: Eine Lösung von außer­halb – z. B. vom einem Berater – stösst in der Regel auf eine Blocka­de­hal­tung der betrof­fenen Mitar­beiter. Erst deren Einbin­dung in die Lösungs­er­ar­bei­tung ermög­licht eine erfolg­reiche spätere Umset­zung.

Coaching, Bera­tung oder Trai­ning sind nur „Instru­menten-Samm­lungen“ für die Ziel­er­rei­chung. Der Fokus auf ein Instru­ment führt nicht zum gewünschten Ergebnis. Erst deren Orches­trie­rung ermög­licht die Ziel­er­rei­chung.