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Haben lei­tende Ange­stellte Zeit für Mit­ar­bei­ter­the­men? — 2 Kommentare

  1. Eine Füh­rungs­kraft führt die Mit­ar­bei­ter genauso wenig wie ein Zitro­nen­fal­ter Zitro­nen fal­tet.

    Es wird auch kaum von einer Füh­rungs­kraft die Füh­rung erwar­tet! Schließ­lich ist er, genauso wenig wie seine Vor­ge­setzte, nicht auf­grund die­ser Fähig­keit zu die­ser Posi­tion gekom­men.

    Zu die­ser Fürungs-Posi­tio­nen kommt man, wenn man posi­tiv auf­fält. Das kann durch Leis­tung, Beneh­men und Umgangs­for­men, etc. der Fall sein.
    Genauso könn­ten Zufälle, »Zur rich­ti­gen Zeit am rich­ti­gen Ort«, Geduld aber auch eine »Seil­schaft« diese Beför­de­rung ermög­li­chen.

    Wes­halb sollte man auch an einem Beför­de­rungs­sys­tem, wel­ches sich seit Jahr­tau­sende bewährt hat, rüt­teln?

    Sollte die Füh­rungs­kraft tat­säch­lich noch wie in sei­nem frü­he­ren Job mit­ar­bei­ten, ist diese Tätig­keit zu begrü­ßen, da er sich damit nicht in die rei­nen Over­head­kos­ten ein­ord­net und auch die Boden­haf­tung nicht ver­liert.

    • Ich stimme mit Ihrer Beob­ach­tung über­ein, nicht jedoch mit Ihrer Schluss­for­de­rung: »Wes­halb sollte man auch an einem Beför­de­rungs­sys­tem, wel­ches sich seit Jahr­tau­sende bewährt hat, rüt­teln?«
      Woran mes­sen Sie das, dass es sich »bewährt« hat? Bewährt würde bedeu­ten, dass man mit der tra­di­tio­nel­len Beför­de­rung einen Mehr­wert, z.B. eine höhere Pro­duk­ti­vi­tät, erzielt. Kann ich nicht erken­nen.

      Zwei­fel an der Objek­ti­vi­tät ist berech­tigt, wenn Bera­ter & Coa­ches ein Para­dig­men­wech­sel befür­wor­ten, denn wir leben ja schließ­lich davon. Aber wenn Unter­neh­mer selbst, die bereits neue Wege bestrit­ten haben, sich dafür stark machen, dann ist man durch­aus gut bera­ten, genauer hin­zu­hö­ren und die tra­di­tio­nelle Sicht­weise ein­mal kri­tisch zu hin­ter­fra­gen.

      Apro­pos neu, es gibt der­zeit zwei inter­es­sante Gegen­sätze zu beob­ach­ten. 1. Fir­men, die den Moti­va­ti­ons­auf­trag des Vor­ge­setz­ten sehr ernst neh­men und 2. Fir­men, die den Weg der Mit­ar­bei­ter­mo­ti­va­tion darin sehen, auf Füh­rungs­kräfte *kom­plett* zu ver­zich­ten! Ich per­sön­lich bevor­zuge und emp­fehle eine Mischung.

      Zu Ihrem letz­ten Punkt: Die Frage, die ich kri­tisch hin­ter­frage ist nicht, ob eine Füh­rungs­kraft mit­ar­bei­tet, son­dern zu wel­chem Anteil!

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