Kommentare

Sie wol­len sich wirk­lich Change Manage­ment antun? — 3 Kommentare

  1. Oft erlebe ich, dass Mit­ar­bei­ter ihren Arbeits­platz als eine Art per­sön­li­ches »Wohn­zim­mer« anse­hen. Jeder Ver­än­de­rung -ganz gleich wie unbe­deu­tend sie auch sein mag- stößt erst­mal auf Ableh­nung, als ob jemand ohne ihre Zustim­mung das Möbliar die­ses Wohn­zim­mers umge­stellt hätte.
    Selbst das Umzie­hen einer Per­son von einem in einem ande­ren Zim­mer wird als eine Ver­schlech­te­rung manch­mal sogar als eine Ver­schwö­rung ange­se­hen, auch wenn es weder um Change noch um Evo­lu­tion han­delt. Selbst wenn es sich schlicht und ein­fach damit zu begrün­den ist, dass neu­ein­ge­stellte Mit­ar­bei­ter nun irgendwo sit­zen müss­ten und daher der Zim­mer­wech­sel unum­gäng­lich wird.

    • Da haben Sie recht! Das ist ein sehr viel­schich­ti­ges Thema für sich. Es gibt keine Patent­lö­sung dafür, aber einige brauch­bare Ansätze. Ein sol­cher Ansatz wäre, nicht die Lösung vor­zu­ge­ben, son­dern den Sinn und das Ziel bes­ser zu erklä­ren, warum man eine Ände­rung benö­tigt, um anschlie­ßend die Mit­ar­bei­ter selbst zu bit­ten, Lösungs­vor­schläge dafür zu unter­brei­ten. Der Bei­trag »Die Macht der Gewohn­hei­ten« geht auf diese The­ma­tik ein. Ich füge den Link unter­halb des Bei­tra­ges ein.

  2. Sehr schöne Dif­fe­ren­zie­rung.
    Mei­ner Erfah­rung nach wird wird viel zu schnell von einem »Chance« gespro­chen, obwohl es sich, wie Sie es bezeich­nen, um eine Evo­lu­tion han­delt.
    Beste Grüße

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