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Change Manage­ment und Feh­ler­ver­mei­dungs­kul­tur pas­sen nicht zusam­men — 3 Kommentare

  1. Eine struk­tu­relle Ver­än­de­rung in einem Unter­neh­men gleicht oft einem pri­va­ten Umzug in einer neuen Woh­nung oder Haus.

    Sicher­lich wird man bei den ers­ten Umzü­gen ver­su­chen sich best­mög­lichst ein­zu­rich­ten, die Nach­bar­schaft ken­nen­zu­ler­nen und sozu­sa­gen dort hei­misch zu wer­den.

    Muss man aller­dings alle halbe Jahre umzie­hen, erspart man sich mehr als das Nötigste zu tun, um das nächste halbe Jahr dort ver­brin­gen zu kön­nen.

    Die Akzep­tanz einer Ver­än­de­rung in einem Unter­neh­men steht auch mit der Häu­fig­keit der Ver­än­de­run­gen in Ver­bin­dung.

    Somit ist die im Arti­kel ange­spro­chene Wette eher ein Signal dafür, dass nach Mei­nung der Mit­ar­bei­ter nichts Bestän­di­ger ist als die Ver­än­de­rung.

    Ich habe in einem frü­he­ren Unter­neh­men, sehr oft Ver­än­de­run­gen erfah­ren. Meine Reak­tion war, unauf­fäl­lig und der Ver­än­de­rung gegen­über schein­bar intres­siert zu blei­ben, bis sich das Unwet­ter ver­zieht.

    D.

    • Ein sehr guter Ver­gleich! Danke für ihren Kom­men­tar.
      Die Frage, die sich häu­fig stellt, ist, ob man wirk­lich alle halbe Jahre umzie­hen *muss*? Meine Ant­wort: Nein! Es gibt Sach­zwänge für »Change«. Dazu gehö­ren, dass der Markt ins­ge­samt ein­bricht oder man war abhän­gig von einem Groß­kun­den und er fällt plötz­lich aus oder ein neuer Wett­be­wer­ber mit einem bes­se­ren Pro­dukt kommt auf den Markt, etc.
      Manch­mal aber ist der Grund für die Ver­än­de­rung ledig­lich ein neuer Chef, der alles anders machen will oder eine Unter­neh­mens­be­ra­tung, die meint, dass man genauso aus­se­hen sollte wie der Wett­be­wer­ber. Bevor man sich ein Change-Pro­zess »antut«, scha­det es nicht zu hin­ter­fra­gen, ob nicht viel­leicht »evo­lu­tion« die bes­sere Alter­na­tive wäre!

  2. Sehr tref­fend for­mu­liert. Noch immer ist fast nie­mand in der Lage, sich einen Feh­ler ein­zu­ge­ste­hen. Dabei sind Feh­ler unver­meid­bare Erfah­run­gen, die eine Chance bie­ten, Dinge bes­ser zu machen. Der Erfolg­rei­che befreit sich von die­sen Zwän­gen.

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