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Gehirn­for­schung: Die Macht der Gedan­ken — 3 Kommentare

  1. jeder Lese-Vor­gang im Gehirn ist halt auch immer ein Schreib-Vor­gang. So wer­den oft gedachte Gedan­ken ver­stärkt und ver­nach­läs­sigte irgend­wann »ent­sorgt«.

  2. Bitte mehr von sol­chen Bei­trä­gen! Es ist noch nicht genug vor­ge­drun­gen bei den Men­schen da drau­ßen, die ihre nega­ti­ven Gedan­ken sogar beschüt­zen hüten und pfle­gen und die hohen Kos­ten dafür ver­ges­sen!

    Herz­li­chen Dank für diese wert­volle Erin­ne­rung!
    Valen­tina Levant

    • Danke! Es ist mir jedoch ein Anlie­gen, eine Abgren­zung zu machen zum Thema „Posi­tiv­den­ken“. Sprich die Das-Glas-ist-immer-halb­voll-Frak­tion.

      Egal ob man das Glas grund­sätz­lich halb voll oder halb leer sieht, man betrach­tet m.E. dadurch die Rea­li­tät gefil­tert: Man igno­riert die jeweils ande­ren Aspekte mit ihren Wahr­schein­lich­kei­ten.

      Wenn wir die Chan­cen und Risi­ken betrach­ten, stel­len sich dabei Emo­tio­nen ein. Z.B. Angst vor Ver­lust oder vor eige­nem Ver­sa­gen. Diese Emo­tio­nen dür­fen m.E. nicht ver­drängt oder unter­drückt wer­den, denn sie sind wich­tige Rat­ge­ber, die uns hel­fen sol­len, Gefah­ren zu erken­nen und bei Bedarf zu ver­mei­den.

      Man kann jedoch ler­nen, diese Emo­tio­nen Kraft der Gedan­ken zu steu­ern, wenn die Bewer­tung der Risi­ken auf­grund unse­rer ein­sei­tig gepräg­ten Erfah­run­gen unwirk­lich nega­tiv aus­fällt. Das ist not­wen­dig, damit wir trotz der Unsi­cher­heit eine Ent­schei­dung tref­fen kön­nen. Das ist was ganz ande­res als wenn man die Unsi­cher­heit igno­riert, um eine Ent­schei­dung tref­fen zu kön­nen.

      Dann trifft man eine Ent­schei­dung und es kommt womög­lich alles ganz anders als man wollte. Auch hier kommt wie­der die Kraft der Gedan­ken zum Ein­satz, um sich eine Abso­lu­tion ertei­len zu kön­nen, damit es wei­ter­geht, anstatt sich selbst durch Selbst­gei­ße­lung zu blo­ckie­ren.

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