Von Hirschhausens Pinguin-Geschichte genießt unter Personalverantwortlichen und Coaches eine besondere Popularität. Ist sie aber erstrebenswert *für Sie*?
Von Hirschhausens Pinguin-Geschichte genießt unter Personalverantwortlichen und Coaches eine besondere Popularität. Ist sie aber erstrebenswert *für Sie*?

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Ist Eckart von Hirschhausens Pinguin-Gleichnis wahr?

9 Min.

Beitragstext nachträglich ENTgendert nach Hermes Phettberg (“Y” an den Wortstamm)

Dr. Eckart von Hirschhausens Pinguin-Gleichnis genießt heutzutage insbesondere unter Personalverantwortlichys und Coachys eine besondere Popularität. Ist sie aber wahr und erstrebenswert?

Dr. von Hirschhausen ist u. a. als Kabarettist und Comedian bekannt. Hirschhausens Pinguin-Gleichnis ist in der Tat sehr liebenswürdig und wohlgefällig erzählt. Sie bereitet Freude und stärkt. Sie können sie auf YouTube nachhören oder auf seiner Seite ‚hirschhausen.com/glueck‘ nachlesen. Zitat daraus:

Viele strengen sich ewig an, Macken auszubügeln. Verbessert man seine Schwächen, wird man maximal mittelmäßig. Stärkt man seine Stärken, wird man einzigartig. […] Bleib als Pinguin nicht in der Steppe. Mach kleine Schritte und finde dein Wasser. Und dann: Spring! Und Schwimm! Und du wirst wissen, wie es ist, in Deinem Element zu sein.

http://hirschhausen.com/glueck/die-pinguingeschichte.php

Die Kernaussage dieser Geschichte wird auch gerne von einigen Coachys oder modernen Personalverantwortlichys als Beschreibung herangezogen, welchen Sinn sie bei ihrer Arbeit stiften wollen: “Ich helfe anderen, ihre Stärken zu erkennen und zu stärken und ihr Element zu finden und zu besetzen”.

Wohlgefällig ist diese Message zweifelsfrei. Aber die Tücke steckt im Detail der vielen darin unbeantwortet gelassenen Fragen, wie z. B.:

  • Ist es wirklich von Vorteil, wenn wir uns in nur einem Element aufhalten, auch wenn es das eigene Element ist?
  • Was ist, wenn wir zwar herausgefunden haben, was das eigene Element ist, der Weg dorthin jedoch sehr weit weg ist bzw. nicht erreichbar erscheint?
  • Wie können wir uns innerhalb einer Gemeinschaft selbstverwirklichen?

Wie gesagt, wohlgefällig ist die Message zweifelsfrei, aber ist sie auch wahr bzw. durchdacht? Das können Sie für sich selbst beurteilen, indem Sie die nachfolgenden Kontextinformationen auf sich wirken lassen.

Kernaussage im Hirschhausens Pinguin-Gleichnis: Ist es wirklich vorteilhaft, wenn wir uns in einem/unserem Element aufhalten?

Der Glücksforscher Mihály Csíkszentmihályi [‘mihaːj ‘tʃiːksɛntmihaːji] gilt als Schöpfer der Flow-Theorie. Damit ist ein als beglückend erlebtes Gefühl des Schaffensrausches und der Funktionslust gemeint.

Es stellt sich ein, wenn wir Anforderungen ausgesetzt sind, die unsere volle Aufmerksamkeit erfordern und im Rahmen unserer Fähigkeiten erreichbar sind.

„Flow“-Theorie

Sprich: Anforderungen, die nicht zu hoch sind und uns gescheitert und frustriert zurücklassen und auch nicht zu niedrig sind und uns langweilen.

Sicher, das Pinguiny in seinem Element Wasser kann versuchen, sich immer weitere anspruchsvolle Ziele zu setzen, um sich nicht zu langweilen: “Ich nehme mir vor, immer schneller zu schwimmen und die tägliche Fischfangquote zu erhöhen”.

Aber nichts befriedigt und beflügelt mehr als das Gefühl, etwas geschafft zu haben, was wir uns vorher nicht zugetraut hatten: Ein Ziel in einem fremden Element! Wir Menschen können in der Tat über uns selbst hinaus wachsen, indem wir uns trauen und an unsere Grenzen gehen.

Der Trick dabei ist, sich in einem neuen Element nicht mit jenen zu messen, die dort zuhause sind, sondern zu sich selbst, den eigenen Kompetenzen und den eigenen Bedürfnissen zu stehen und diese aktiv zu kommunizieren.

Als Beispiel seien introvertierte Menschen genannt, die sehr erfolgreich in Domänen arbeiten, die typischerweise extravertierten Menschen vorbehalten sind: als Rednys oder Trainys. Sie punkten gerade aufgrund ihrer Andersartigkeit. Und sie haben gelernt, wie sie dabei auf sich selbst achten können und haben kein Problem damit, ihre Bedürfnisse klar zu kommunizieren: »Bitte um Verständnis, dass ich die Mittagspause allein verbringen möchte, um wieder Energie zu tanken. Geht ohne mich.«

Oder in eigener Sache: Ich war früher nur in einem einzigen Element glücklich: direkte Interaktion mit Menschen. Mich für Kundenmanagement und Vertrieb als Berufsweg zu entscheiden, war eine logische Folge. Zwischenzeitlich kann ich jedoch den Flow-Zustand u. a. dadurch erleben, indem ich mich mit einer großen Zahlendatenbank in mein Kämmerchen zurückziehe, um sie zu ordnen, durch komplexe Formeln in Relation zu setzen, zu visualisieren, etc.

Ich werde das wohl nie so eloquent beherrschen, wie andere, die in diesem Element zuhause sind, aber das ist auch nicht mein Ziel. Denn das neu erschlossene Element hat mir neue Möglichkeiten eröffnet: Ich kann die Bedürfnisse des Vertriebs in der Sprache und dem Element von Controlling – und vice versa – übersetzen.

Die Anpassungsfähigkeit der Spezies Mensch ist einzigartig

Apropos “Stärken stärken”, ich finde, dass Hirschhausens Pinguin-Gleichnis die größte Stärke von uns Menschen verkennt, nämlich unsere Fähigkeit, uns durch strategische Überlegungen und bewusstes Handeln sogar auf Schicksalsschläge und extreme Veränderungen einzustellen. Plakativ formuliert:

Käme es in der besagten Steppe zu einer Eiszeit, würden die Tiere nach und nach erfrieren. Und die Menschen dort? Sie werden sich wohl mit deren Fell dick einpacken und weiter geht’s.

Schmelzen die Polarkappen absehbar weg, werden wohl die dort heimischen Tierarten aussterben. Und die Menschen dort? Sie werden vermutlich als Obst- und Gemüseexporteure eine ökonomische Blütezeit erleben und im Sommer sich Sorgen um ihre Strandfigur machen.

Tagtraum

Das Dilemma einiger Menschen: Sie fühlen sich Tag ein, Tag aus wie die besagten Pinguine in einer Steppe gefangen.

Sie sind der Überzeugung, dass die Welt es ihnen schuldet, dass sie endlich ihr Wasser erreichen und losschwimmen dürfen.

Sie sind so eingenommen von diesem Gedanken, dass sie sich fortlaufend demotiviert, unglücklich und frustriert fühlen, weil die Realität nicht der Wunschvorstellung entspricht.

Das Problem ist nicht, dass wir das Ziel verfolgen, zum eigenen Element zu finden. Das Problem entsteht, wenn wir uns dabei verkrampfen!

“Aus der Not eine Tugend machen” und ähnliche Sprichwörter bringen die Ressource gut auf den Punkt, die wir bräuchten, um weiterzukommen. Diese Ressource ist jedoch erst dann zugänglich, wenn wir uns unverkrampft der Realität stellt, anstatt uns krampfhaft an Was-wäre-wenn-Phantasien zu klammern.

Wäre Hirschhausens Pinguin-Gleichnis meine Geschichte, hätte das Pinguiny bereits in der Steppe damit begonnen, kreativ und neugierig einiges Neue auszuprobieren. Beispielsweise Hügel runterzurutschen und sich dabei mächtig zu amüsieren. Auf dem langen Weg zum Wasser landet das Pinguiny sogar in einer Dünenlandschaft. Weit und breit keine Spur von Wasser.

Aufgrund seiner Erfahrungen mit den Hügeln findet es jedoch schnell heraus, dass man auf Dünen runter surfen kann wie auf Wellen und dabei viel Spaß haben kann. Es baut eine erfolgreiche Filialkette mit Surfunterricht und weiteren Freizeitangeboten für die Steppentiere auf. Seine Kundys sind sehr zufrieden und glücklich und das macht es selbst wiederum sehr glücklich und zufrieden.

Löwe Sandsurfen

Sobald es es sich leisten kann, zieht es sich aus dem operativen Geschäft zurück. “Wo soll ich leben?” Es entscheidet sich spontan für die Küstenregion der Antarktis als Hauptwohnsitz. Was Pinguinys halt meinen, was Pinguinys tun sollten. Schnell fällt ihm aber die Decke auf den Kopf, denn das ist ihm dort alles zu eintönig. Aus diesen Schuhen ist es wohl längst rausgewachsen. Er entscheidet sich letztlich für Fuerteventura als Hauptwohnsitz. Es hat Wasser drum herum und seine stundenlangen Spaziergänge in den großen Sanddünen erinnern es täglich an seine schöne Zeit umgeben von Sand.

Die Wirklichkeit ist komplex-kausal und erfordert ein Denken in Lösungsstrategien

Hirschhausens Pinguin-Gleichnis trifft m. E. eine richtige Feststellung: Wenn du als Pinguiny geboren wurdest, machen auch sieben Jahre Psychotherapie aus dir kein Giraffy.

Das ist aber m. E. gar nicht der entscheidende Punkt!

Tiere mit Giraffe

Der entscheidende Punkt ist: Wir Menschen sind komplexe Wesen und haben uns daher eine komplex-kausale Wirklichkeit erschaffen, in der die unterschiedlichsten Fähigkeiten von uns gefordert werden. Ständig und überall.

Um bei dem Gleichnis zu bleiben: Das Pinguiny wird immer wieder mit einer Situation konfrontiert sein, in der es an etwas heran muss, das höher als seine eigene Reichweite liegt. Was es benötigt, sind nicht notwendigerweise die Fähigkeiten eines Giraffys, sondern immer nur die eine: eine Problemlösungskompetenz! Wie löse ich dieses konkrete Problem? Kooperiere ich mit einem Giraffy oder lasse ich mir kreativ was anderes einfallen?

Hirschhausens Pinguin-Gleichnis berücksichtigt nicht die Problematik der Selbstverwirklichung innerhalb einer Gemeinschaft

– aus Sicht der Gemeinschaft

Apropos komplex-kausal: In einem Unternehmen haben wir es mit Gruppen von Menschen zutun, die miteinander kooperieren sollen. Was eine Gemeinschaft in erster Linie benötigt, sind kreative Problemlösungsstrategien. In einem solch komplex-kausalen Umfeld wäre eine simplifizierende Herangehensweise wie sie in Hirschhausens Pinguin-Gleichnis verwendet wird (“finde dein Wasser und schwimm”), nicht nur naiv und weltfremd, sondern mitunter kontraproduktiv und nachteilig für die Gemeinschaft.

Wenn ich es in der Lösungserarbeitungsphase mit Projektgruppen, Abteilungen o. Ä. zutun habe, dann habe ich es – überspitzt-provokativ formuliert – mit lauten einzelnen Pinguinys zutun, die alle in ihr individuelles Wasser springen wollen. Dass das nicht die beste Ausgangsposition ist, um die gemeinsame Mission zu erreichen, wissen sie alle. Und bei der möglichen Lösung dieses Dilemmas sind sich auch alle einig: »Alle anderen sollen sich bewegen, denn ich mache ja alles richtig«.

Hier müssen somit erst andere Hürden gemeistert und Voraussetzungen geschaffen werden, bevor das Thema “Selbstverwirklichung innerhalb einer Gemeinschaft” auf die Tagesordnung kommen kann.

Passend dazu hat ein Geschäftsführer mir am Rande einer Veranstaltung seine schlechten Erfahrungen mit seinem ersten (und ich befürchte auch letzten) Coachingauftrag wie folgt geschildert:

»Ich wollte zwei Abteilungsleitys mit einem Coaching etwas Gutes tun und ihnen helfen, dass sie ihr Job noch besser machen können. Nach dem Coaching hatte ich es aber mit zwei fordernden Menschen zutun, die von mir eine Anpassung ihrer Stellenbeschreibung an ihre Bedürfnisse forderten. Etwas, was ich aber aus betrieblichen Gründen weder wollte noch konnte. Am Ende hatte ich zwei demotivierte Leitys Einer von ihnen hat zwischenzeitlich das Haus verlassen und das andere hat nie mehr zur alten Leistung zurückgefunden.«

– aus Sicht des Individuums

Wenn ich es mit einem leitenden Angestellty als Klienty zutun habe, sei es als Selbstzahly oder im Auftrag und Rechnung seiner Firma, ist das primär zu behandelnde Thema selten: »Was ist mein Element und wo und wie finde ich es?«

Denn diesen Fragen können wir uns häufig erst dann stellen, wenn wir zuvor andere Hürden gemeistert haben:

  • Wie kann ich mich als Leitendy in einem komplexen und sich ständig verändernden Umfeld gut zurechtfinden?
  • Wie bleibe ich entspannt und souverän, wenn ich mit überhöhten, unlogischen oder inkompatiblen Erwartungen anderer konfrontiert bin?
  • Wie kann ich das Verhalten der Menschen um mich herum richtig einschätzen und ihnen gegenüber meine Position und Bedürfnisse erfolgreich kommunizieren? U. v. m.

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Kommentare

10 Kommentare zu „Ist Eckart von Hirschhausens Pinguin-Gleichnis wahr?“

  1. Kloetzel Sylvia

    Ein interessanter Beitrag. Und richtig! Der Versuch, komplexe Sachverhalte einfach dazu stellen muss bei komplexen Themen einfach scheitern.
    Zum Glück bewegen Sie sich in anderen Bereichen wie Medienstar Hirschhausen und SIE kennen sich aus!

    Mit wertschätzenden Grüßen
    Sylvia Kloetzel

    Und auf jeden Fall teile ich diesen Beitrag auf allen meinen Kanälen ;)

  2. Vielen Dank für diese differenzierte Sicht. Es ist so leicht, eine smarte, eingängige Geschichte, die ja auch wahren Gehalt hat, abzunicken. Sich davon nicht vom kritischen Hinterfragen abhalten zu lassen, ist souverän und gerade vorbildgebend für mich. Vielen Dank!

  3. Sehr geehrter Hr. Gaffahri,
    in vielen Punkten Ihrer Sichtweise gebe ich Ihnen recht. Es reicht nicht darauf zu warten, daß mein Element zu mir kommt, oder ich mich ausschließlich in meinem Element bewege. Das wäre Stillstand.
    Doch dabei geht es meines Erachtens auch nicht.
    Ein Pinguin hält sich viel außerhalb des Wassers auf und watschelt unbeholfen, doch mit großer Zähigkeit über Land um seine Nachkommenschaft groß zu ziehen und zu beschützen.
    Ich habe die Botschaft so verstanden, daß sie an alle Pinguin-Menschen gerichtet ist, die vergessen haben, daß sie regelmäßig vom Land ins Wasser wechseln müssen um nicht – seelisch – zu verhungern.
    Mit freundlichen Grüßen
    T. T. Lukas

    1. Guten Tag Frau/Herr Lukas und danke für Ihren guten Beitrag.

      Ich glaube Sie haben seine Botschaft durchaus so verstanden wie er sie gemeint hat. Auch ich habe sie so verstanden. Dies vorausgeschickt, ich hatte keinesfalls die Absicht, seiner Botschaft zu widersprechen. Ich ergänze sie nur um eine weitere Perspektive. Denn die subjektive Wahrheit einer jeden Aussage ergibt sich aufgrund der Perspektive, die man einnimmt.

      Es ist gut und wichtig, dass Menschen, die aufgrund ihrer Lebensumstände vergessen/verdrängt haben, dass sie „Pinguin-Menschen“ sind, daran erinnert werden. Genau das vollbringt diese Geschichte auf eine sehr charmante Art und Weise.

      Aber ich beobachte auch eine andere Tendenz: Die Tendenz, dass heutzutage Menschen einfache Formeln für ihr Leben suchen und Coaches und andere Dienstleister einfache Lösungen offerieren. Das klingt zwar griffig und ermutigend, ist aber an der komplex-kausalen Realität vorbei. Wenn man sich darauf versteift, dass einem eine einfache Lösung „versprochen“ wurde, aber die Realität sich hartnäckig weigert, mitzuspielen, dann braucht man eine alternative Sichtweise, um nicht in Frust und Starre zu verfallen. Das ist die Perspektive, die ich in meinem Beitrag einnehme.

      Ich wünsche Ihnen einen angenehmen und produktiven Tag.

  4. Schaf­fens­rau­sch und die Funk­ti­onslust sind weder die einzigen glücksbringenden Faktoren, noch können sie dauerhaft die Einsamkeit vergessen lassen.
    In seinem Element fühlt sich der vorher einsame Pinguin wohl, da er nicht nur mit einem verhältnismäßig geringen Aufwand sein gutes Auskommen hat, sondern darüber hinaus von seinen Artgenossen umgeben ist.

    1. Zugehörigkeitsgefühl ist in der Tat ein sehr wichtiges Thema. Danke für die Ergänzung. Das Gefühl der Zugehörigkeit gibt einerseits Kraft und Fundament, andererseits erhöht es das Risiko, in der Komfortzone hängen zu bleiben und sich nicht weiterzuentwickeln.

  5. Vielen Dank, Herr Ghaffari, für diesen Artikel, der mich zunächst etwas überrascht hat. Diese Sichtweise bereichert.
    Der Begriff der Problemlösungskompetenz habe ich für mich neu entdeckt. Diese Kompetenz stellt ja eine eigene kleine Wissenschaft dar.
    Mir bekanntes lösungsorientiertes Denken ist dabei gar nicht gemeint, wie ich eingangs dachte.

    Die Potentialanalysen, die ich für meine Kunden durchführe, werden nun um eine Erweiterung reicher ;-)
    Vielen Dank dafür.

    Ich wünsche Ihnen weiteres frohes Schaffen! :-)

    Valentina Levant

    1. Guten Morgen Frau Levant und danke für das freundliche Feedback. Diese Kompetenz ist in der Tat derzeit weniger “in”. Die Großeltern-Generation war aufgrund der Nachwirkungen des Krieges besonders darin “ausgebildet” und sie haben sie an ihre Kinder weitergereicht. Am Rande erwähnt: Das ist m.E. das größte Asset der Mitarbeiter-Generation 50+: Sie haben im Laufe der vielen Berufsjahre “viele Pferde kotzen gesehen” und bleiben daher entspannt, wenn unerwartete Ereignisse auftreten. Sie können somit in Lösungsstrategien denken, während junge Kollegen tendenziell eher in Panik und Aktionismus verfallen.

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