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Wis­sens­ma­nage­ment und Wis­sens­trans­fer im B2B-Geschäft (Teil 2) — 2 Kommentare

  1. Haupt­säch­lich der Mit­tel­stand macht oft in der Sache Wis­sens­trans­fer große Feh­ler.

    Wer wie ich schon oft bei der Ver­ab­schie­dung eines lang­jäh­ri­gen Mit­ar­bei­ters in dem Ruhe­stand dabei gewe­sen ist, hat sicher­lich auch oft von der dor­ti­gen GF fol­gen­des gehört:

    Selbst­ver­ständ­lich wer­den zunächst die Dienste des lang­jäh­ri­gen Mit­ar­bei­ters meist in blu­mi­gen Wor­ten beschrie­ben und oft auch ein Abschieds­ge­schenk über­reicht. Dies Alles halte ich für rich­tig.

    Aber, danach kommt immer noch irgend­wann der ent­schei­dende Satz
    »Herr xy wird uns zukünf­tig bera­tend zur Ver­fü­gung ste­hen und den neuen Kol­le­gen nach Bedarf unter­stüt­zen.…«

    Was bedeu­tet es aber für den aus­schei­den­den Mit­ar­bei­ter?

    Je weni­ger ich Infor­ma­tio­nen wei­ter­gebe, desto mehr kann ich spä­ter gele­gent­lich etwas dazu­ver­die­nen. Muss in mei­ner Frei­zeit nicht mehr aus­schließ­lich um meine Hob­bys küm­mern, son­dern habe ich die Wahl mal ohne Zeit­druck gele­gent­lich in die alte Firma zurück zu gehen und dort als Wis­sens­trä­ger ohne ope­ra­tive Ver­ant­wor­tung die frü­here Tätig­keit -so mehr oder weni­ger nach eige­nem Ermes­sen- nach­zu­ge­hen.

    An sich eine gute Sache für den Neurent­ner sein Wis­sen für sich zu behal­ten, oder?

    • Sie haben meine Auf­merk­sam­keit auf ein sehr span­nen­des Detail gelenkt. Vie­len Dank! Ich werde mir gerne wei­ter­ge­hende Gedan­ken machen, was für Kon­se­quen­zen dar­aus zu zie­hen wären.

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