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Wis­sens­ma­nage­ment und Wis­sens­trans­fer im B2B-Geschäft — 4 Kommentare

  1. Sollte ich einen Kun­den über­neh­men, wäre mir auch die Lang­ver­sion viel lie­ber.
    Aber, sollte ich 100 zusätz­li­che Kun­den über­neh­men müs­sen, die auch noch drän­geln weil sie auf etwas war­ten muss­ten, würde ich die Kurz­ver­sion vor­zie­hen.

    • Ja, das stimmt schon. Manch­mal ist so viel zu tun, dass man nur noch reagie­ren kann. Man hat noch nicht ein­mal Zeit, sich die nöti­gen Infor­ma­tio­nen rich­tig anzu­se­hen (Var I.) geschweige denn neues Wis­sen anzu­le­sen (Var. II.).

      Auf Kun­den­be­such im B2B-Geschäft trifft das natür­lich nicht zu, denn man sitzt zu jeder Zeit immer nur einem Kun­den gegen­über! Ob für den Betreuer/​ Berater/​ Ver­käu­fer eine Besuchs­vor­be­rei­tung u/​o -nach­be­rei­tung zwin­gend dazu gehö­ren, ent­schei­det ihre Arbeits­rou­tine, die sie sich indi­vi­du­ell im Laufe der Jahre auf­bauen oder auch nicht. Ist eine Arbeits­rou­tine erst eta­bliert, stellt sich die Zeit­frage genauso wenig wie die Frage, ob man mor­gens Zeit hat, sich die Zähne zu put­zen!

      Auch die all­ge­meine Affi­ni­tät für das Thema Zeit­ma­nage­ment spielt beim Auf­bau einer sol­chen Arbeits­rou­tine eine wich­tige Rolle. Ich hatte immer wie­der Kol­le­gen, die z.B. sich stets die »nor­male« Fahrt­zeit zum Kun­den her­aus­su­chen und jedes mal und immer wie­der aufs neue über­rascht sind, dass es Staus gibt und dass man Zeit braucht, um einen Park­platz zu suchen! Für sie wäre die Vor­stel­lung, dass man die Zeit, die man für eine Vor­be­rei­tung braucht, auch (ein-)planen kann, weit ent­fernt.

  2. Grund­sätz­lich gibt es zwei Mög­lich­kei­ten das Wis­sen eines Mit­ar­bei­ters an sei­nem Nach­fol­ger wei­ter­zu­ge­ben.
    Die alte Methode bestand darin, den Nach­fol­ger frü­her ein­zu­set­zen, damit der aus­schei­dende und der neue Mit­ar­bei­ter eine aus­rei­chende Über­gang­zeit bekom­men. Wenn die bei­den mensch­lich auf einer Wel­len­länge waren, funk­tio­nierte diese Methode prima.
    Die neu Methode befasst sich eher mit Infor­ma­ti­ons­sys­teme die von den Mit­ar­bei­tern dau­er­haft gefüt­tert wer­den müss­ten.
    Beide Metho­den kos­ten Geld /​ Arbeits­zeit und der Erfolg hängt immer davon ab, unter wel­chen Umstän­den der aus­schei­dende Mit­ar­bei­ter das Unter­neh­men ver­lässt. Fair­ness zwi­schen AG und AN ist oft eine Zwei­bahn­strasse.
    Wenn es heißt »nach mir die Sint­flut” nüt­zen beide Metho­den kaum.

    Ich habe sogar einen Kol­le­gen erlebt, der in sei­nen Ord­nern statt Geschäfts­un­ter­la­gen gelochte Bana­nen­scha­len hin­ter­ließ.

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