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Pro­blem­lö­sungs­kom­pe­tenz: Dos und Don’ts bei auf­tau­chen­den Pro­ble­men — 2 Kommentare

  1. Sehr geehr­ter Herr Ghaf­fari,

    das ist ein sehr guter Arti­kel, der die Wirk­lich­keit in den meis­ten Unter­neh­men wider­spie­gelt.

    Beson­ders gut gefiel mir Ihr ehr­li­cher Umgang mit dem Thema »sich in die Gemein­schaft ein­brin­gen«.

    Mei­ner Mei­nung nach ist es in der Wirt­schaft wie auf dem Fuß­ball­feld. Befin­det sich ein Spie­ler gerade im Zwei­kampf mit einem Gegen­spie­ler dann kann er nicht auf die Gemein­schaft bauen, son­dern muss zunächst wie ein Ein­zel­kämp­fer agie­ren. Ist die Situa­tion gemeis­tert kann der Ball wei­ter abge­spielt wer­den und das ganze Team pro­fi­tiert von die­sem Spiel­zug.

    Die Unter­neh­men soll­ten zwi­schen Ego­is­mus und Gemein­schaft eine aus­ge­wo­gene Balance fin­den. Nur dann pro­fi­tiert jeder ein­zelne Mit­ar­bei­ter und im End­ef­fekt auch das Unter­neh­men als Gemein­schaft.

    Mit freund­li­chen Grü­ßen

    Piero Zedda

    • Guten Abend Herr Zedda und danke für Ihr freund­li­ches Feed­back. Ich habe über Ihr Ver­gleich mit dem Fuß­ball nach­ge­dacht und denke, dass der Ver­gleich zwar stimmt aber dabei einen wesent­li­chen Unter­schied gibt:

      Im Fuß­ball herrscht ganz klare Einig­keit über das gemein­same Ziel aller agie­ren­den Per­so­nen (»Das Runde muss in das Eckige«). Daher kann die Gemein­schaft sich wei­test­ge­hend dar­auf ver­las­sen, dass das Agie­ren des Ein­zel­nen, egal ob er sich gerade im Zwei­kampf befin­det oder den Ball abgibt, im Sinne der Gemein­schaft ist.

      Aber nicht so bei Unter­neh­men. Je grö­ßer ein Unter­neh­men, desto häu­fi­ger ist m.E. die gemein­same Mis­sion ver­wäs­sert: Vertrieb/​ Mar­ke­ting pro­pa­gie­ren Qua­li­tät, wäh­rend Ein­kauf gerade den Haupt­lie­fe­ran­ten gegen einen schlech­ten Bil­lig­an­bie­ter aus­tauscht. GF X ver­ab­schie­det eine Expan­si­ons­stra­te­gie, wäh­rend GF Y gerade auf Kos­ten­sen­kung mit­tels Per­so­nal­ab­bau setzt, etc.

      Die feh­lende gemein­same Mis­sion der agie­ren­den Per­so­nen ist m.E. ins­be­son­dere bei Unter­neh­mens-Sanie­run­gen der größte Spiel­ver­der­ber, weil eine ziel­ge­rich­tete Mis­si­ons-Fokus­sie­rung des Ein­zel­nen letzt­lich über den Erfolg und Miss­erfolg der Sanie­rung ent­schei­det.

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