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Zeit­ma­nage­ment – Das BOSS-Prin­zip — 4 Kommentare

  1. Danke für diese Sicht­weise, die mir auf­schluss­rei­cher und hilf­rei­cher erscheint als das Eisen­ho­wer-Prin­zip! Es erfor­dert zwar viel Dis­zi­plin, v.a., wenn Auf­schie­ben bereits Usus ist, aber das Resul­tat recht­fer­tigt den emo­tio­na­len Invest in die Über­win­dung des inne­ren Schwei­ne­hun­des.

    • Vie­len Dank für das freund­li­che Feed­back. Beim Thema »nicht Auf­schie­ben«, i. e. sich mit Nach­druck um Kate­go­rie 2 zu küm­mern, erlebt man den RoI recht schnell. Das ist daher nicht so schlimm. Erfah­rungs­ge­mäß ist für Men­schen am schlimms­ten, wenn sie sich selbst um semi-/un­be­liebte The­men küm­mern sol­len.

      Das erlebe ich regel­mä­ßig, wenn ich bei­spiels­weise krea­tive Unter­neh­mer dafür begeis­tern möchte, sich mit der eige­nen Buch­hal­tung, dem Mahn­we­sen, der Pro­dukt­kal­ku­la­tio­nen, o.Ä. aus­ein­an­der­zu­set­zen.

  2. Schön, dass das viel­ge­prie­sene Eisen­ho­wer-Prin­zip auch in Frage gestellt wird, denn es funk­tio­niert in vie­len Berei­chen kaum.
    Ich möchte es anhand einer all­täg­li­chen Auf­gabe die Defi­zite des Eisen­ho­wer-Prin­zi­pes erläu­tern.
    Ich leite mehr­mals regel­mä­ßig ggf. unre­gel­mä­ßig wöchent­lich, monat­lich oder quar­tals­weise Sit­zun­gen mit unter­schied­li­chen Teil­neh­mern, The­men, Wich­tig­keit und Dring­lich­keit.
    Ich pro­to­kol­liere die Sit­zun­gen alle zeit­nah unab­hän­gig von ihrer Wich­tig­keit oder Dring­lich­keit, denn ich möchte nicht Wochen spä­ter die Sit­zungs­in­halte anhand mei­ner Kurz­no­ti­zen rekon­stru­ie­ren zu müs­sen oder die Teil­neh­mer in so einer Lage zu brin­gen.
    Ver­mut­lich hatte Herr Eisen­ho­wer ein bes­se­res Gedäch­nis als wir? :)

    • Danke Ihnen! Ich hand­habe das Thema exakt genauso wie Sie. Wenn ich z. B. Work­shops abhalte, dann nicht sel­ten mit einer 2. Per­son als Schrift­füh­rer, damit ich mich ganz auf die Work­shop­lei­tung kon­zen­trie­ren kann. Die Zustän­dig­keit für die­sen Task ist somit genau gere­gelt und die nächste Frage, die dann unmit­tel­bar mit der Per­son geklärt wird, ist die Dring­lich­keit: »Ich möchte bitte das Pro­to­koll zeit­nah nach dem Work­shop, idea­ler­weise bereits am Tag danach.«

      Von der BOSS-Per­spek­tive aus betrach­tet: Ist es wich­tig (für das Unter­neh­men), dass ein Pro­to­koll erstellt wird? Die Ant­wort ist zwei­fels­frei: Ja! Um sich zu ver­ge­wis­sern, dass alle in der Sit­zung das Glei­che ver­stan­den haben, um die Beschlüsse und die To-dos fest­zu­hal­ten, etc. Daher gilt: Wich­tig und somit als super­drin­gend zu behan­deln.

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