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Wann ist Home Office für Ihre Mitar­beiter sinnvoll? — 7 Kommentare

  1. Die Gestal­tung eines Home-Offices ist ein Luxus­pro­blem einer sehr kleinen Minder­heit von Mitar­bei­tern und Unter­nehmen. Die meisten Jobs lassen sich nicht in einem Home-Office erle­digen und die meisten Bran­chen leiden nicht unter Fach­kräf­te­mangel und müßten solche Anreize anbieten. Auch viele Mitar­beiter würden ungern Zuhause arbeiten um einfach Beruf und Privat zu trennen oder keinen direkten Ansprech­partner zu haben.

    Nun für eine Minder­heit ist so ein Arbeits­platz sicher­lich inter­es­sant, sie sparen sich zumin­dest die Fahrt­zeit zur Arbeits­stelle und können auch andere Tätig­keiten zwischen­durch nachgehen.

    Für den Arbeit­geber besteht hier nicht nur das Problem einer Kontrolle des Mitar­beiter-Outputs, denn dieser ist sicher­lich meßbar. Das Problem besteht eher darin, dass wenn nicht genü­gend Input für den Mitar­beiter vorhanden ist, er den Mitar­beiter nicht kurz­fristig mit anderen Aufgaben betrauen kann. Genauso wird es schwie­riger sein den Home-Office Mitar­beiter z.B. für einen erkrankten Kollegen oder eine drin­gende unvor­her­seh­bare Sonder­auf­gabe einzu­setzen, wenn diese Aufgabe nicht am PC erle­digt werden kann.

    • Sie spre­chen wich­tige und rich­tige Punkte an. Auch für einen Arbeit­geber ohne Fach­kräf­te­mangel gibt es ratio­nale Erwä­gungen, warum manche die Lösung einführen. Siehe Artikel auf zeit.de

      Auch ist es nicht so, dass Mitar­beiter sofort Juhuu schreien, wenn sie die Wahl haben. Siehe Artikel auf welt.de.

      Vor meiner 100% Selbst­stän­dig­keit hatte ich einen Arbeit­geber, der die Möglich­keit ange­boten hat und ich sie rege in Anspruch genommen habe. Der Haupt­grund hingegen war, dass der Arbeit­geber mir erlaubte, meine Unter­neh­mens­be­ra­tungs-Tätig­keit neben­be­ruf­lich ausüben zu können. Ein Luxus, den man sehr selten als Arbeit­nehmer hat. Durch home office konnte ich diese beiden Welten gut vereinbaren. 

      Seit meiner Selbst­stän­dig­keit arbeite ich in home office. Theo­re­tisch zumin­dest, denn unser­einer ist i. d. R. eh nur »on the road«. Kosten hin, Kosten her, ich ziehe dennoch in Erwä­gung, offi­ziell ein Büro zu mieten, weil es mir so leichter fällt, im Kopf den Hebel »Feier­abend« umzulegen!

  2. Sicher­lich kann man die Möglich­keit eines Home-Offices in Ihrem Fall als ein Glücks­fall bezeichnen, zumal Sie auch die dazu notwen­digen Räum­lich­keiten sicher­lich zur Verfü­gung hatten.
    Kaum ein normal­sterb­li­cher Arbeit­nehmer in einem Ballungs­zen­trum wird heute bei den derzei­tigen Mieten und Neben­kosten einen zusätz­li­chen Reser­ve­raum anmieten um evtl. in der Zukunft von einer solchen Lösung profi­tieren zu können. Wenn aber dann so eine Lösung ange­boten wird, schei­tert die Umset­zung nicht zuletzt an den nicht vorhan­denen Räumlichkeiten.
    Ich kann Sie verstehen wenn Sie nun wieder das Private und Beruf­liche räum­lich trennen wollen.

  3. Das waren jetzt mal 2 ganz entschei­dende Fragen, die ich so bisher noch nicht gelesen habe und an die ich garnicht gedacht habe. Vor allem wie die Zusam­men­ar­beit mit anderen Mitar­beiter aus anderen Abtei­lungen ablaufen könnte, damit alles reibungslos läuft.

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