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Ratio­nale Entschei­dungen versus Bauch­ent­schei­dungen - Was ist besser? — 6 Kommentare

    • Eine sehr berech­tigte Frage! Es ist weniger entschei­dend, ob er Controller ist oder nicht, sondern welche »innere Haltung« er zu seiner aktu­ellen Tätig­keit hat. Den, den Sie vermut­lich vor Augen haben, bezeichne ich in der Video-Reihe als den »Investor-/Ver­walter-Typ«.

      Ich habe aktuell einen solchen Fall. Da in der Tat die Unter­nehmer-Rolle vakant ist (und dieser Umstand für viele Symptome verant­wort­lich ist), habe ich ihn zwei mögliche Optionen offeriert:

      1) Er macht die Posi­tion frei und holt sich einen passenden externen Manager.
      2) Ich helfe ihm, seinen Unter­neh­mer­geist zu akti­vieren und zu entfachen.

      Mögliche Antwort auch auf Ihre Frage?

    • Mögliche Ja, abere auch die innere Haltung ist Controller.

      Was nicht in Kenn­zahlen abbildbar ist, exis­tiert auch nicht.

      Zum Glück ist sein Chef ein Unter­neh­mertyp, der das Gröbste ausbügelt.

    • Mein Tipp für Sie: Denken Sie daran, dass das Verhalten eines »Zahlen-Typs« eben­falls in Zahlen abbildbar ist! z.B.

      Diskus­sionen in h (x) Perso-Kosten/h (x) invol­vierte Personen

      Entgan­gene Geschäfte w/ fehlender Entschei­dungen (x) durch­schnittl. Umsatz (x) Gewinnmarge

  1. Die hier erwähnte Tren­nung zwischen einem Investor und einem Unter­nehmer ist für mich zu sehr schwarz/weiß.
    Ein Investor ist nicht gleich­zu­setzen mit einem Verwahrer und ein Unter­nehmer nicht mit einem Spieler, schließ­lich verfolgen beide das gleiche Ziel.
    In vielen Geschfts­felder unter­scheiden die beiden angeb­li­chen Persön­lichs­keits­typen nicht im geringsten in ihrer Hand­lungs-, Vorgehensweise.

    • Hier ist beispiels­weise das Wort „Investor“ nicht in Ihrem Sinne verwendet, i.e. jemanden, den es tatsäch­lich auf dem Markt gibt und sehr viel­fältig sein und agieren kann. Hier ist das Wort verwendet als ein Platz­halter für eine modell­hafte Beschrei­bung eines bestimmten Typs. Das Wort habe ich gewählt, weil m.E. die Asso­zia­tion mit dem Begriff die größte Schnitt­menge aufweist mit der Beschrei­bung, die ich vermit­teln möchte. Sie können die Typ-Bezeich­nungen gerne für sich mit X, Y und Z ersetzen.

      Wenn man sich über ein komplexes Problem austau­schen möchte, dann redu­ziert man die Komple­xität inderm man zunächst Einzel­ele­mente betrachtet. Bei Sach­fragen ist es leichter: Man kann sich einmal den Umsatz­rück­gang ansehen und dann die Eigenkapitalrentabilität. 

      Wenn man das Problem beim Thema „Faktor Mensch“ iden­ti­fi­ziert hat, dann können Modelle gute Dienste leisten, weil man sich auf eine gemein­same Sprache einigen kann, um sich über das Problem auszutauschen.

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