Kommentare

Empower­ment am Arbeits­platz - ernst gemeint oder eine Mogel­pa­ckung? — 2 Kommentare

  1. Macht und Ver­ant­wor­tung abzu­ge­ben setzt immer vor­aus, dass die Mit­ar­bei­ter sie auch über­neh­men wol­len.
    Auch die Über­nah­me­be­reit­schaft der Mit­ar­bei­ter stellt sich oft als Mogel­pa­ckung dar.

    Daher sieht es oft so aus, dass eine Füh­rung die nicht wirk­lich seine Ver­ant­wor­tung abge­ben möchte auf eine Groß­zahl von Mit­ar­bei­tern trifft, die auch diese Ver­ant­wor­tung nicht über­neh­men möchte. Die hier im Arti­kel erwähnte Frus­tra­tion kommt daher nur sel­ten auf. Die Mehr­zahl der Mit­ar­bei­ter denkt sich »Warum soll ich mir das antun?« aber spricht es nicht aus.

    Es bleibt nur eine Show unter dem Motto: »Wir sind Inno­va­tiv und gehen neue Wege« ohne den bis­he­ri­gen Tram­pel­pfad ver­las­sen zu müs­sen.

    • Ein wich­ti­ger Punkt, den Sie anspre­chen. Die feh­lende Bereit­schaft der Mit­ar­bei­ter hat viele Fas­set­ten: Manch­mal ver­bin­det der Mit­ar­bei­ter damit eine zeit­li­che Mehr­be­las­tung. Die Befürch­tung kann man leicht behan­deln, denn Empower­ment, rich­tig ein­ge­setzt, wird Zeit ein­spa­ren. Näm­lich die sonst ver­geu­dete Zeit für die vie­len Abstim­mun­gen hin und her.

      Die Haupt­quelle für die feh­lende Bereit­schaft ist die Befürch­tung der Kon­se­quen­zen, die eine fal­sche Ent­schei­dung mit sich brin­gen könnte. Das Thema ist schon deut­lich schwie­ri­ger und erfor­dert mög­li­cher­weise eine neue Manage­ment­kul­tur im Unter­neh­men. Das ist auch mein Punkt, den ich her­vor­ge­ho­ben habe, als ich im Arti­kel erwähnte: »Einer der Haupt­vor­aus­set­zun­gen für das Gelin­gen ist, […] den Mit­ar­bei­tern die Angst zu neh­men, Ent­schei­dun­gen zu tref­fen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

EnglishGerman