»Anspruchsvoll, Ich-bezogen, keine Lust zu führen: Die Berufseinsteiger von heute bevorzugen eine kuschelige Atmosphäre und fordern Eltern-, Teil- und Auszeiten. Haben sie mit diesen Voraussetzungen das Zeug zum Manager von morgen?«
http://www.manager-magazin.de/magazin/artikel/a-875547-5.html
© manager magazin 12/2012. Von Klaus Werle.
⇒ Zum Artikel
Dieser Artikel beleuchtet das spannende Thema der Jungmanager. Ich persönlich komme jedoch zu einer anderen Schlußfolgerung:
gbcc-Akademie mit neuem Inhalt!

- Persönlichkeitsentwicklung:
Warum ticke ich so, wie ich ticke? Und was nun? - Mitarbeiterführung:
Leitende Tätigkeiten braucht jedes Unternehmen – aber nicht zwingend Hierarchien! - Prozessmanagement:
Silodenken überwinden, professionell & produktiv zusammenarbeiten! Geht das? - Kommunikation:
Warum reden wir aneinander vorbei und was können wir dagegen tun?
Das Berufsleben von heute ist so komplex wie vermutlich nie zuvor: Wie in diesem Artikel gut beschrieben, trifft die Generation X auf Generation Y. Aber es kommen viele weitere Konflikte hinzu, denn in ein und derselben Firma treffen unterschiedliche Lebensansichten aufeinander, die nicht ohne weiteres kompatibel sind:
- Frauen, die durch die Zeit der Emanzipation geprägt sind und im Berufsleben »ihren Mann stehen« treffen auf Frauen, die sich mit dem Thema »Weiblichkeit im Beruf« aktiv auseinandersetzen.
- Die »Lass-uns-persönlich-treffen-und-klüngeln«-Generation trifft auf die »Lass-uns-online-vernetzen«-Generation.
- Die »Ich-lebe-um-zu-arbeiten«-Menschen treffen auf die »Ich-arbeite-um-zu-leben«-Menschen (Beide Gruppen gibt es interessanterweise in allen Altersklassen!).
Für den/die Manager einer Firma ist es wohl kaum möglich, eine Antwort vorzugeben, die dieser Komplexität gerecht wird. Jeder Versuch, das Miteinander »von oben« zu regeln, ist m. E. zum Scheitern verurteilt.
Die Lösung liegt m. E. darin, ein Umfeld zu schaffen, indem mehrere richtige Antworten zugelassen sind. Indem die Mitarbeiter lernen wie man ziel- und lösungsorientiert zusammenarbeitet. Auch um in die Lage versetzt zu werden, Bedürfnisse - eigene und fremde - zu erkennen und sich darüber konstruktiv auszutauschen.
Kurz: Die Mitarbeiter werden bilaterale Antworten auf die obigen Konfliktfelder finden können, um das Miteinander angenehmer und produktiver zu gestalten.

