Es gibt sie wieder, die Topmanager, die auf ihre Work-Life-Balance pfeifen und arbeiten ohne Ende. Eine Expedition ins Reich der Extremarbeiter offenbart: Viele sind hochzufrieden und kerngesund.
http://www.manager-magazin.de/politik/artikel/0,2828,865214,00.html
Quelle: manager magazin online 2012
Von Eva Buchhorn
Ein lesenswerter Artikel über die Topmanager, die auf ihre Work-Life-Balance pfeifen und ohne Ende arbeiten. Die entscheidende »Aber«-Aussage kommt am Ende des Artikels: »Arbeit produziert vor allem dann Wonnegefühle, wenn sie Ausdruck von Gestaltungsmacht ist.«
Genau die fehlt Mittelmanagern oft. Sie fühlen sich nicht selten getrieben und abgekämpft durch überzogene Zielvorgaben abseits eines Bezugs zu ihrer Realität. Die Überstunden fließen nicht in schöpferische Energie, sondern in »Maloche«.
Was die Top-Manager betrifft, bedenklich wird es m. E., wenn der Arbeitseifer sich nicht nur gestalterisch zeigt, sondern auch in Mikro-Management niederschlägt. Dann hat es nur noch wenig mit »Management« zu tun. Denn die Management-Aufgabe soll sicherstellen, dass andere produktiv arbeiten können. Die so geschaffene Abhängigkeit von einer Top-Person schafft nicht selten eine Atmosphäre von unselbstständigen Ja-Sager-Führungskräften.
Gerne verweise ich auf meinen Beitrag »Work-Life-Balance«
gbcc-Akademie mit neuem Inhalt!

- Persönlichkeitsentwicklung:
Warum ticke ich so, wie ich ticke? Und was nun? - Mitarbeiterführung:
Leitende Tätigkeiten braucht jedes Unternehmen – aber nicht zwingend Hierarchien! - Prozessmanagement:
Silodenken überwinden, professionell & produktiv zusammenarbeiten! Geht das? - Kommunikation:
Warum reden wir aneinander vorbei und was können wir dagegen tun?


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