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Wer wird sich an die Defi­ni­tion des Begriffs »genug« erin­nern? — 3 Kommentare

  1. Kers­tin, vie­len Dank für den inter­es­san­ten und zum Nach­den­ken anre­gen­den Bei­trag. Zwei Fra­gen dazu:

    1) Wie schätzt du die Situa­tion in mit­tel­stän­di­schen Unter­neh­men ein?

    2) Was emp­fiehlst du einem »Sandwich«-Manager, der in einem Unter­neh­men arbei­tet, indem in den Top-Posi­tio­nen die Posi­tion der »intel­li­gen­ten, ein­fluss­rei­chen Per­sön­lich­keit mit dem nöti­gen Cha­risma, die an die Defi­ni­tion von „genug” erin­nert« vakant ist?

  2. Eine nach­hal­tige Unter­neh­mens­stra­te­gie erachte ich allen Unter­neh­mens­grö­ßen als wich­tig. Ich denke, in mit­tel­stän­di­schen oder klei­ne­ren Unter­neh­men wird der Scha­den, der durch kurz­sich­tige Spar­maß­nah­men ent­steht, schnel­ler spür­bar. Es macht jedoch den Ein­druck, dass mit­tel­stän­di­sche Unter­neh­men häu­fig mit mehr Vision geführt wer­den. Aus mei­ner Sicht ist Tri­gema hier­für ein gutes Bei­spiel. Der Unter­neh­mens­lei­tung scheint es wich­tig, soziale Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men und Ent­schei­dun­gen zu tref­fen, die sowohl für das Unter­neh­men als auch für die Mit­ar­bei­ter stra­te­gisch sinn­voll sind.

    Emo­tio­nale Intel­li­genz, Empa­thie und gesun­der Men­schen­ver­stand sind für mich neben fach­li­cher Kom­pe­tenz die Grund­vor­aus­set­zun­gen, mit denen ein Mit­ar­bei­ter, der Per­so­nal ein­stellt, aus­ge­stat­tet sein muss. Mit die­sen Eigen­schaf­ten fällt es bereits wesent­lich leich­ter, die rich­tige Wahl zu tref­fen. Ich möchte hier gerne Steve Jobs zitie­ren, der gesagt hat: „Wir stel­len keine intel­li­gen­ten Leute ein, um ihnen zu sagen, was sie zu tun haben! Wir stel­len intel­li­gente Leute ein, damit sie uns sagen, wie wir es am bes­ten machen!“ Dies trifft es auf den Punkt und ist ein her­vor­ra­gen­der Leit­satz.

    • Meine 2. Frage zielte dar­auf ab: Was pas­siert, wenn in ein Unter­neh­men die zitierte Steve-Jobs-Men­ta­li­tät fehlt und statt­des­sen eine andere Men­ta­li­tät, näm­lich die, die in dei­nem Bei­trag the­ma­ti­siert wird, von ganz oben vor­ge­ge­ben wird? Was emp­fiehlst du dem Sand­wich-Mana­ger, der sich sehr gerne Gedan­ken um Inno­va­tio­nen und Mit­ar­bei­ter machen würde, aber diese Ziel­vor­gabe nicht hat? Den Arbeit­ge­ber zu wech­seln, scheint als Lösung aus­zu­schlie­ßen sein, denn in einem ande­ren Unter­neh­men wird es dei­ner Aus­sage nach nicht unbe­dingt bes­ser aus­se­hen.

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