Über mich – Kourosh Ghaffari

Vom Banker zum CEO zum Interim Manager – Warum ich heute für Sie kämpfe

Meine Geschichte: Eine Reise durch Zahlen, Macht und die Kunst der Umsetzung

Als chronisch neugieriger Mensch stand ich nach dem Abitur vor der Qual der Wahl: Medizin, Maschinenbau, Industrial Design oder Architektur? Die Wirtschaft zog mich ebenso an, also entschied ich mich für eine Banklehre – mit dem Plan, danach zu studieren. Doch mein Arbeitgeber bot mir etwas Besseres an: ein vierjähriges Führungsnachwuchs-Programm und einen Einsatz in Japan. So landete ich im Bankwesen, wo ich die Welt der Zahlen, Bilanzen, Risiken und Kredite von Grund auf lernte.

Doch bald merkte ich: Zahlen allein erzählen nicht die ganze Geschichte. In meiner Zeit als Firmenkundenbetreuer lernte ich, mich blitzschnell in fremde Branchen einzuarbeiten. Ich lief mit Unternehmern durch ihre Betriebe und hörte zu, wie sie ihre „Maschinerie” beschrieben. Oft war es frappierend, wie unterschiedlich die Vorstellungen darüber waren, wie ein Unternehmen eigentlich funktioniert.

Später, im Investmentbanking, führte ich internationale Teams, ohne direkte Weisungsbefugnis zu haben. Ich sah, wie chaotisch große Konzerne organisiert sein können und wie wenig die Rollen der Akteure geklärt sind. Als ich später für eine japanische Bank das weltweite Geschäft mit deutschen DAX-Unternehmen verantwortete, erlebte ich am eigenen Leib die negativen Folgen, wenn ein ausländischer Experte die Strategie diktiert, ohne die lokale Kultur zu verstehen.

Dann kam der Wendepunkt: Ich übernahm als CEO ein mittelständisches Großhandels- und Logistikunternehmen. Zum ersten Mal spürte ich den vollen Druck der Verantwortung – nicht mehr als Beobachter, sondern als denjenigen, der am Ende des Monats die Gehälter zahlen muss. Ich leitete die strategische Neuausrichtung. Und ich lernte eine Lektion, die mich bis heute antreibt: Die besten Konzepte sind wertlos, wenn die Mitarbeiter blockieren. Im Mittelstand gibt es keine Manövriermasse, um Fluktuationen abzufangen. Man muss sich um die Zustimmung und Mitarbeit jeder einzelnen Person bemühen.

Nachdem ich die Bankbranche aufgrund ihrer Erkenntnisresistenz verlassen hatte, gründete ich 2011 gbcc. Ich habe alle diese Erfahrungen – die analytische Schärfe des Bankers, die Führungskompetenz im Konzern und die harte Realität der CEO-Verantwortung – in meiner Arbeit vereint.

Heute bin ich nicht nur Ihr Berater und Sparringspartner. Ich trete als Co-CEO auf Zeit an. Das bedeutet, dass ich die Welt aus der Sicht des Unternehmers wahrnehme. Ich habe das große Ganze im Blick, manage die Komplexität und handle mit derselben Verantwortung wie Sie – allerdings mit dem Fokus darauf, die Transformation zu vollenden, die Sie vielleicht aufgrund Ihrer hohen Arbeitsbelastung nicht allein bewältigen können.

Häufige Fragen, die mir Unternehmer stellen

Was unterscheidet Sie von anderen Beratern?

Als ich selbst CEO war, war ich von klugen Beratern umgeben: Steuerberater, Rechtsanwälte, Unternehmensberater. Sie betrachteten jedoch nur einzelne Teile des Puzzles und ließen mich damit allein, die Puzzleteile so zusammenzufügen, dass am Ende ein attraktives Bild entsteht.

Ich möchte das ganze Bild sehen. Ich habe mir hart erarbeitet, welche Maßnahmen nicht nur lokal funktionieren, sondern einen positiven Beitrag zum Gesamterfolg leisten. Und ich bleibe nicht nur Berater. Ich setze um – mit derselben Dringlichkeit und Verantwortung, die Sie selbst empfinden.

Darüber hinaus arbeite ich anders: Viele Berater präsentieren Ihnen am Ende eine „Lösung” – genau das, was viele Auftraggeber hören wollen. Ich hingegen stelle eine fundierte Hypothese auf, die basierend auf meinen Erfahrungen und Recherchen mit hoher Wahrscheinlichkeit die richtige Richtung ist.

Selbst wenn die Wahrscheinlichkeit bei 99 % läge, kann ich nicht mit Sicherheit ausschließen, dass Ihr Unternehmen zu den 1 % Ausnahmen zählt. Das finden wir heraus, indem wir uns gemeinsam kritisch mit dieser Hypothese auseinandersetzen. Wir testen sie im Alltag, hinterfragen sie und passen sie an, bis sie zu Ihrem Unternehmen passt.

Mein Ziel ist nicht, recht zu haben. Mein Ziel ist, dass es funktioniert.

Was bedeutet für Sie der Begriff „Co-CEO auf Zeit"?

Es geht mir nicht darum, eine Position zu besetzen. Es geht darum, die Perspektive des CEOs einzunehmen. Ich schaue auf Ihr Unternehmen nicht als externer Beobachter, sondern aus Ihrer Sicht: Was ist das große Ganze? Wo liegen die strategischen Risiken? Wie sichern wir den langfristigen Erfolg? Ich handle so, als wäre das Unternehmen meines – mit dem Fokus auf das Gesamtergebnis, nicht auf Teilaspekte.

Warum die A.D.L.E.R.-Methode?

Weil ich als CEO selbst erlebt habe, was passiert, wenn einer der Schritte fehlt. Analyse ohne Durchblick führt zu Symptombehandlung. Lösung ohne Einbindung führt zu Widerstand. Und alles ohne Realisierung führt zu nichts. Die A.D.L.E.R.-Methode ist keine Theorie – sie ist die Verdichtung meiner eigenen Erfahrung: Von der Analyse der Ist-Situation bis zur Verankerung der neuen Routinen.

Sie sprechen oft vom „großen Ganzen". Was meinen Sie damit?

Dass ich nicht nur Prozesse optimiere oder Finanzen prüfe. Ich verbinde alles. Wie wirkt sich eine Prozessänderung auf die Motivation der Mitarbeiter aus? Wie beeinflusst die Finanzstrategie die strategische Ausrichtung? Als Co-CEO manage ich diese Wechselwirkungen, damit Sie sich auf Ihre Vision konzentrieren können, während ich die Umsetzung sicherstelle.

Was ist Ihr Ziel für jedes Unternehmen, das Sie begleiten?

Dass sie mich nicht mehr brauchen. Klingt paradox, aber es ist wahr: Mein Ziel ist es, Strukturen aufzubauen, die auch ohne mich funktionieren. Wenn ich gehe und alles bleibt – dann habe ich meinen Job gut gemacht.

Lassen Sie uns sprechen

Sie suchen keinen Berater, der nur Teile betrachtet. Sie suchen einen Partner, der das große Ganze sieht und mit Ihnen handelt.

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