Wie Sie Blockaden oder Probleme in Ihrem Unternehmen nachhaltig lösen
Die Schwierigkeiten mit denen Sie sich als Unternehmer auseinander setzen, sind häufig »Symptome« von menschlichen Interaktionen. Die Stagnation, die Sie erleben, könnte ein Hinweis darauf sein, dass Sie bislang nur an der Oberfläche gekratzt, aber die wahren Ursachen der Störung noch nicht gefunden haben. Die Auswirkungen können sich in fehlender Rentabilität oder ausbleibendem Wachstum oder hoher Mitarbeiterfluktuation zeigen. Wo setzt man an, um sie nachhaltig zu lösen?
- Einleitung: Erklärung des zugrunde liegenden Modells
- Teil 1: Die verschiedenen Organisations- »Typen« und ihre typischen Probleme
- Teil 2: Inhaber-»Typen« und ihre Stärken und Schwächen
- Teil 3: Die Rolle des »Unternehmers« - Was macht er den ganzen Tag?
- Teil 4: Strategische Positionierung - Womit verzetteln sich Unternehmen?
Teil 1: Die verschiedenen Organisations- “Typen” und ihre typischen Probleme
b) Aktion-lastige Organisationen
Dauer: 00:02:53
Stärke:
Zielfokussiertheit, Wachstum und Expansion
Themen, die blockieren:
Hohe Mitarbeiterfluktuation und fehlende Kundenloyalität
c) Emotion-lastige Organisationen
Dauer: 00:03:05
Stärke:
Flexibilität, Service- und Kundenorientierung
Themen, die blockieren:
Fehlende Produktivität und Profitabilität
d) Ratio-lastige Organisationen
Dauer: 00:02:08
Stärke:
Gut organisiert, kosten- und risikobewusst
Themen, die blockieren:
Wieso bekommen wir unsere PS nicht auf die Strasse?
Ich hoffe der Inhalt dieses Videos aus der Video-Reihe hat Ihnen gefallen.
Bitte kontaktieren Sie mich und ich sende Ihnen gerne einen Link zu Folge-Videos zu:
sehr geehrter herr ghaffari, ich hatte von einem geschäftspartner den hinweis bekommen, ihr video anzusehen. meine frau und ich haben eine spezialisierte it-dienstleistungsfirma mit ca. 20 mitarbeitern.
ich möchte ihnen ein feedback geben: ihr video hat mich nachdenklich gemacht da ich mich gefragt habe, ob das auch auf meine firma zutrifft. letzte woche hatten wir unser jähliches mitarbeitertreffen und ich habe das video vorgespielt. ich bin immer noch fasziniert aber auch ein wenig erschrocken, dass die mitarbeiter nahezu einstimmig der meinung sind, dass ihre beschreibung einer emotion-lastigen firma erschreckend präzise uns, unser typisches handeln und unsere probleme beschreibt. so einig sind wir uns sonst nie! :=/ leider trifft die vorhersage einer fehlenden profitabilität auch auf uns zu. daher gebe ich auch ehrlich zu, dass es leider derzeit recht schwer wäre mit der beauftragung eines externen dienstleisters! dennoch erlaube ich mir eine frage: wie gesagt, die mitarbeiter waren sich selten so einig und ich habe sie selten so nachdenklich erlebt. das wollte ich nutzen. hätten sie einen tipp für mich? ganz herzlichen dank im voraus.
Danke für Ihr Feedback!
Ja, das Momentum sollten Sie unbedingt nutzen. Wenn Sie eine konkrete Frage haben, können Sie mich gerne anschreiben. Nachfolgend einige allgemeine Tipps für Sie:
Bitten Sie Ihre Mitarbeiter aufzuschreiben, was ihrer Meinung nach die Firmen-Vision und -Mission ist. Erkennen Sie eine hohe Übereinstimmung, dann bitten Sie sie, dass sie aufschreiben, was jeder Einzelne von ihnen (namentlich) zu dieser Mission derzeit beiträgt und künftig gerne beitragen möchte. Anschließend können Ihre Frau und Sie die Antworten mit dem Bedarf abgleichen, den Sie haben. Was wird mehrfach belegt, was wird vernachlässigt? Das Ergebnis anschließend mit ihnen thematisieren!
Falls die Missionsbeschreibung der Mitarbeiter recht unterschiedlich ausfällt, haben Sie ein ernstes Problem. Dann sind Sie und Ihre Frau zunächst gefragt, Ihre „Hausaufgaben“ in Fragen der strategischen Positionierung zu machen.
Das Momentum wäre auch eine gute Gelegenheit, die gegenseitigen Rollenerwartungen zu klären:
Geschäftsführung => Abteilungsleiter => Mitarbeiter. *)
Sofern Sie den Mut aufbringen können, möchte ich Ihnen und Ihrer Frau gerne raten, sich anonym von den Mitarbeitern beurteilen zu lassen. *)
*) Falls Sie Formulare hierfür benötigen, lassen Sie es mich bitte wissen.
Da die modellhafte Typ-Beschreibung gut auf Ihre Firma zu passen schien, strapaziere ich mein Glück ein wenig weiter mit einer weiteren verallgemeinernden Aussage:
u.a. IT-Firmen laufen Gefahr, viel zu viel für Kunden zu machen, da ihnen das Tüfteln und Basteln an Lösungen viel Spaß macht. Darunter leidet die Profitabilität der Firma. Die Frage, die Sie sich nicht stellen sollten, lautet: „Welche Lösungen können wir?“ Denn haben Sie einige typische IT-„Nerds“ , lautet die Antwort stets: „Alles!“.
Von dieser Frage müssten Sie wegkommen hin zu der Frage: „Welche Lösungen können wir uns leisten?“
Dafür müssten Sie wahrhaft und ernsthaft die bestehenden Kundenbeziehungen analysieren und Ihre Grenzen ausloten. Vielleicht hilft auch der Tipp am Ende dieses Beitrages: „Erkennen Sie falsche Kunden“?
Sonnige Grüße aus Steinbach
Ein sehr guter Beitrag, würde gerne den 2. Teil auch sehen.